Nachhaltigkeit
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Nachhaltigkeit ist ein gesellschaftliches Verhalten, welches auch langfristig aufrechterhalten werden kann. Diese erlaubt zum Beispiel, dass sich auch zukünftige Generationen immer noch gleich verhalten können, weil zum Beispiel genügend Reserven an Nahrungsmitteln, Rohstoffen und Energie vorhanden sind.
Nachhaltigkeit bedeutet aber keineswegs Stillstand auf einem bestimmten Zustand. Dazu gibt es den Begriff nachhaltige Entwicklung.
Nachaltigkeit kann nur durch die Kombination verschiedener Wege erreicht werden:
- Energie sparen: Auch Negawatt genannt. Die nicht verbrauchte Energie ist die billigste. So benötigt ein modern isoliertes Haus heute fünf mal weniger Energie als noch vor 30 Jahren.
- Effizienz: Rund zwei Drittel der Primärenergie gehen auf dem Weg bis zum eigentlichen Nutzen verloren. Diese Wirkungsgradkette gilt es dramatisch zu verbessern, bzw. die bei der Umwandlung anfallenden Nebenprodukte besser zu nutzen. Beispiel: Ein thermisches Kleinkraftwerk kann nicht nur Strom (ca. ein Drittel) erzeugen, sondern die dabei anfallende Abwärme (ca. zwei Drittel) zum aufbereiten von Warmwasser und zum Heizen benutzt werden.
- Suffizienz: Die Erhaltung durch Enthaltung. Wir konsumieren nicht soviel wir können, sondern soviel wir brauchen. Das heisst nicht Verzicht auf jeglichen Luxus, jedoch viel bewussteren Umgang damit. Damit verbunden ist aber ein radikaler Umbau unseres Wirtschaftssystems, welches heute noch auf Wachstum ausgerichtet ist.
- Erneuerbare Energie und anderen Ressourcen: Der Nutzen von Ressourcen darf nicht grösser sein als deren Erneuerungsrate.
- Verträgliche Umweltbelastung: Die Freisetzung von Stoffen in die Umwelt darf nicht grösser sein als die Aufnahmefähigkeit der Natur.
