Shutdown – aber richtig!

von contexo

Die beschlossenen Massnahmen der Regierungen zeigen deutlich, dass man ein gewohntes System mit gewohnten Mitteln retten will. Nach der Coronakrise soll es möglichst dort weitergehen, wo man am Beginn der Krise aufhören musste. Das wird jedoch nicht nur sehr kompliziert, sondern auch extrem teuer.

Wenn schon Corona-Shutdown, dann aber richtig.

Warum nicht auch Zinszahlungen, Leasinggebühren, Wohnungsmieten, Stromrechnungen und Abzahlungsraten aussetzen, jedoch auch auf die Löhne verzichten (Entlastung von Unternehmen), die Fabriken und die Börse schliessen, einfach alles nicht Lebensnotwendige herunterfahren oder anhalten.
Als Kompensation müsste man einen relativ kleinen Betrag an jeden Bürger auszahlen, damit er sich die täglichen Dinge für die Grundversorgung besorgen könnte. Das wäre administrativ einfach, für alle am fairsten und vermutlich auch die billigste Variante, die Krise zu meistern.

Ausgaben der Menschen ändern, nicht nur die Einnahmen

Diese Idee basiert auf einem Grundeinkommen, geht aber für diesen Krisenfall konsequent noch einen Schritt weiter. Wieso sollen wir nur die Einkommen der Menschen betrachten und nicht auch die Ausgaben? Ein Vermieter kann doch relativ schmerzlos auf ein paar Monate Mieteinnahmen verzichten, vor allem, wenn er seinerseits auch den Hypozins aussetzen kann. Das gleiche bei einer Abzahlungsrate, Leasing, usw.

Kapitaleinkommen müssen auch beitragen

Ein Grundeinkommen oder mit Helikoptergeld kann man die Krise natürlich auch bekämpfen,  aber dann nimmt man die Fälle aus, denen es eigentlich am leichtesten fallen würde ein paar Monate zu verzichten, nämlich den Kapitaleinkommen aller Art. Warum sollen denn ausgerechnet diese weiter laufen?

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