Shutdown – aber richtig!

Die beschlossenen Massnahmen der Regierungen zeigen deutlich, dass man ein gewohntes System mit gewohnten Mitteln retten will. Nach der Coronakrise soll es möglichst dort weitergehen, wo man am Beginn der Krise aufhören musste. Das wird jedoch nicht nur sehr kompliziert, sondern auch extrem teuer.

Wenn schon Corona-Shutdown, dann aber richtig.

Warum nicht auch Zinszahlungen, Leasinggebühren, Wohnungsmieten, Stromrechnungen und Abzahlungsraten aussetzen, jedoch auch auf die Löhne verzichten (Entlastung von Unternehmen), die Fabriken und die Börse schliessen, einfach alles nicht Lebensnotwendige herunterfahren oder anhalten.
Als Kompensation müsste man einen relativ kleinen Betrag an jeden Bürger auszahlen, damit er sich die täglichen Dinge für die Grundversorgung besorgen könnte. Das wäre administrativ einfach, für alle am fairsten und vermutlich auch die billigste Variante, die Krise zu meistern.

Ausgaben der Menschen ändern, nicht nur die Einnahmen

Diese Idee basiert auf einem Grundeinkommen, geht aber für diesen Krisenfall konsequent noch einen Schritt weiter. Wieso sollen wir nur die Einkommen der Menschen betrachten und nicht auch die Ausgaben? Ein Vermieter kann doch relativ schmerzlos auf ein paar Monate Mieteinnahmen verzichten, vor allem, wenn er seinerseits auch den Hypozins aussetzen kann. Das gleiche bei einer Abzahlungsrate, Leasing, usw.

Kapitaleinkommen müssen auch beitragen

Ein Grundeinkommen oder mit Helikoptergeld kann man die Krise natürlich auch bekämpfen,  aber dann nimmt man die Fälle aus, denen es eigentlich am leichtesten fallen würde ein paar Monate zu verzichten, nämlich den Kapitaleinkommen aller Art. Warum sollen denn ausgerechnet diese weiter laufen?

CO2-Konzentration nimmt rascher zu

Die Kohlendioxid-Konzentration in der Luft erreichte 2013 erstmals in der Menschheitsgeschichte 400 ppm. Besorgniserregend dabei ist, dass auch die jährliche Zunahme immer noch zunimmt. Von einer Trendumkehr sind wir entsprechend weit entfernt.

Gleichzeit warnen Wissenschaftler, dass ohne sofortige und deutliche Trendwende das Klimaziel von maximal 2 Grad Erwärmung nicht zu halten ist.

Hier kann man die aktuellen CO2-Werte jederzeit verfolgen.

Der Weg in eine klimafreundliche Zukunft – swisscleantech

Einleitung 12 Schritte auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft Das Pariser Klimaabkommen definiert das Ziel: Wir müssen den globalen Temperaturanstieg auf unter 2 Grad Celsius, wenn möglich unter 1,5 Grad halten. Damit dies möglich wird, muss die Welt kurz nach 2050 CO2-neutral sein – so lautet der eindeutige Befund der Klimaforschung. Das heisst: Es… Weiter »

Quelle: Der Weg in eine klimafreundliche Zukunft – swisscleantech